|
2009 war kein gutes Jahr für das Weltklima. Die Weltpolitik hat versagt, 12 Jahre nach der Kyoto-Konferenz in Kopenhagen die Weichen für das Weltklima neu zu stellen. Es wurde nichts rechtlich Verbindliches beschlossen, und es wurde nicht einmal festgelegt, im kommenden Jahr etwas zu beschließen. Jedenfalls fehlen konkrete Reduktionsziele, es gibt lediglich eine unverbindliche Einigung auf das 2-Grad-Erwärmungsziel und eine Absichtserklärung der Industriestaaten, die Entwicklungsländer finanziell zu unterstützen.
Klar ist jedoch: Der Kampf zur Rettung des Weltklimas geht auch 2010 weiter.
Greenpeace setzt daher auch 2010 einen klaren Schwerpunkt auf Klimaschutz.
Gerade nach dem Versagen der Politik wird Greenpeace gemeinsam mit seinen Partnern auf die Tat des Einzelnen setzen – denn der Optimismus der Tat ist besser als der Pessimismus der Worte!
Mit der Seite „1.000.000 Taten für den Klimaschutz“ zeigt Greenpeace, wie jede/r einzelne aktiv werden kann. Durch diese Taten werden wir gemeinsam am Ende des Tages Politiker/innen zum Handeln bringen.
Am 9. Dezember 2009 hat Greenpeace der österreichischen Bundesregierung alle 225.700 bis dahin gesammelten Taten überreicht und damit symbolisch unsere Forderungen für den Klimaschutz unterstrichen.
Das Projekt wird auch nach der ersten Tatenübergabe und nach Ende der Kopenhagen-Konferenz fortgesetzt. Denn nach dem Versagen der Politik braucht die Welt jetzt umso mehr das Engagement der Menschen.
|
|
|